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Die Bordeauxdogge ist der direkte Nachkomme einer der zahlreichen Doggenarten, die seit sehr langer Zeit in Frankreich existieren. Mitte des 19. Jahrhunderts waren diese alten französischen Doggen fast verschwunden, ausgenommen in Aquitanien, wo sie seit je besonders zahlreich und geschätzt waren. Ihr Erscheinungsbild war zu dieser Zeit noch sehr unterschiedlich. Je nach Region und Verwendungszweck. Die Hunde wurden zum Packen von großem Wild, als Hilfe für die Metzger, zum Schutz der Viehherden oder in der Arena und Krieg, eingesetzt. Sie waren mehr oder weniger groß, stark und schwer. Die Farbe des Haarkleides war sehr viel unterschiedlicher, aber immer zeigten sie einen übereinstimmenden Typ, der unseren heutigen Doggen sehr ähnlich war. Die Bordeauxdogge ist ein außergewöhnlich kräftig gebauter Koloss mit einem muskulösen, harmonischen Körperbau. Sie bietet den Anblick eines Respekt einflößenden, untersetzten, muskulösen, imposanten und stolzen Athleten.
Das Wesen der Bordeauxdogge kennt keine Hektik. Ihre Ruhe und Gelassenheit sind Ausdruck ihrer Selbstsicherheit. Die Bordeauxdogge ist von allen Molossern der Hund mit der höchsten Reizschwelle. Das heißt, sie ist nervenstark, sehr ruhig und ausgeglichen. Wie fast alle kurzschnauzigen Rassen liebt die Bordeauxdogge Kinder über alles und sie hat eine sehr enge Verbindung zum Menschen. Wie es Raymond Triquet ausdrückt – die Dogue de Bordeaux mag sauertöpfisch aussehen, aber in ihr schlägt ein goldenes Herz.
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